#56 "Ich habe gerade meine Seele gesehen!" - Interview mit Jennyfer Haas
Shownotes
Get high on your own supply: Was Breathwork in deinem Körper bewirken kann In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Jennyfer Haas über die transformative Kraft von Breathwork und darüber, wie bewusste Atmung nicht nur dein Nervensystem regulieren, sondern auch tiefgreifende körperliche und spirituelle Prozesse anstoßen kann.
Ich habe bei Jennyfer eine transformative Atemreise gebucht und kann in Worten kaum beschreiben, wie sich das angefühlt hat!
Jennyfer teilt in dieser Folge auch ihre persönliche Erfahrung, wie Breathwork ihr geholfen hat, körperliche Beschwerden wie Asthma hinter sich zu lassen, und wir tauchen gemeinsam ein in die Frage, was Atemarbeit auf physiologischer Ebene im Körper bewirkt. Gleichzeitig sprechen wir darüber, wie Breathwork intensive innere Reisen, Bewusstseinserweiterung und spirituelle Erkenntnisse ermöglichen kann – ganz ohne äußere Substanzen. Oder anders gesagt: get high on your own supply.
Mehr über Jennyfer Haas findest du hier: Facebook: https://www.facebook.com/Jennyfer.Haas.Official Instagram: https://www.instagram.com/jennyfer_haas/ Website: https://www.jennyferhaas.com
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich war bei der Jennifer Haas in einer transformativen Atemreise und als ich die Augen wieder geöffnet habe, war mein erster Gedanke den ich fairerweise nicht direkt mit ihr geteilt habe.
00:00:14: Wie krass war das bitte?
00:00:15: Ich habe gerade meine eigene Seele gesehen.
00:00:18: Und natürlich war es klar, dass nach dieser unfassbar krassen Experience ich unbedingt die Jenny in unserem Podcast holen muss und deshalb ist sie heute hier.
00:00:28: Jennifer Haas ist Atem- und Resilienztrainerin und ich finde, dass diese beiden Begriffe nicht mal ansatzweise sagen was Jennifer macht und was du bei ihr erleben kannst.
00:00:41: Und genau deshalb gibt es heute dieses Interview, denn auch wenn du denkst so Atem ja okay wir alle atmen das ist irgendwie gar nicht so besonders.
00:00:50: Es ist doch und für mich hat sich da ein Riesentor geöffnet und eine ganz neue andere Welt.
00:00:56: Deshalb freue ich mich extrem dass du hier bist Jennifer.
00:00:59: herzlich willkommen!
00:01:01: Vielleicht machst du gerade einfach mal ein zwei Sätze zu dir sagen.
00:01:04: Liebe Carla Ich freu mich unglaublich hier zu sein.
00:01:07: einmal aufatmen Aufregend.
00:01:13: Ein, zwei Worte zu mir.
00:01:16: Ja ich liebe alles rund um das Thema Atmen die Vielfältigkeit wie wir mit der Atmung spielen können und in unterschiedliche Zustände bringen können und wie sie uns mental physisch einfach so viel gesünder stärker und glücklich erhalten kann.
00:01:36: Ich habe vorher schon befeuchtigt kennengelernt schon mal ein bisschen Breathwork und so hatte da immer mal so ein bisschen reingeschnuppert.
00:01:45: Gerade natürlich auch durch den Sport, der uns ja auf verbindet wobei ich mich das gar nicht zu sagen traue weil du ja auch da gerade was dieses Trail laufen und so auf einem ganz anderen Wo unterwegs bist also Ich.
00:01:56: und trotzdem verbindet uns da diese Leidenschaft für den Ausdauersport.
00:02:03: Das Spannende ist, seit ich dich kenne, achte ich viel mehr darauf.
00:02:06: Also ich achte viel mehr drauf wie ich atme im Alltag.
00:02:10: Ich achte da drauf, wie ich Atme wenn ich Sport mache und ich achta auch darauf wie andere Leute atmen.
00:02:16: das ist total lustig!
00:02:17: Ich sehe jetzt immer beim Einkaufen oder in der S-Bahn die viele Leute eigentlich durch den Mund atmen.
00:02:21: also irgendwie ist es auch so ein bisschen ein Fluch weil ich seh jetzt und höre alle nur noch atmen.
00:02:28: Ja, genau.
00:02:29: Eine neue Achtsamkeit, ein neues Bewusstsein für was vorher nicht so da war.
00:02:34: Vielleicht sagst du mal als erstes, was fasziniert dich am Atmen?
00:02:38: beziehungsweise?
00:02:40: Warum ist das dein Thema?
00:02:41: Wie bist du darauf gekommen?
00:02:42: Weil du bist ja wahrscheinlich morgens aufgewacht und dachtest so ach cool jetzt beschäftige ich mich mal mit der Atmung.
00:02:49: Ja die Odysseye mit der atmen hat vor ein paar Jahren angefangen als ich selber an einer Breathwork-Journey teilgenommen habe.
00:02:59: Und wie du es beschrieben hast, ich habe meine Seele gesehen oder bin meiner Seele begegnet.
00:03:04: Das hat sehr gut getroffen!
00:03:07: Ich bin... Wenn man so sagen möchte, ich bin mir selbst im Mutterleib begegnets.
00:03:14: So tief ging das also bis zur Geburt ungefähr und wenn man das ausspricht kann man sich das eigentlich nicht vorstellen.
00:03:21: aber das Gefühl was dahinter Entstanden ist diese Verkommenheit, dieser Perfektion des eigenen Wesens.
00:03:29: Das hat mich so fasziniert und so berührt.
00:03:33: Diese Liebe, diese unendliche Liebe die ich in mir gespürt habe, da hab' ich gemerkt das allein nur mit der Atmung dass sich so tief in mich gehen kann, es hat mich zu Tränen gerührt, dass mir klar wurde, da möchte ich wieder hin.
00:03:49: Und das müssen wir erleben.
00:03:52: Das muss im besten Fall jeder erleben, weil wir so kopfgesteuert sind.
00:03:57: viele die ja auch sagen ich bin ein Kopfmensch und es glaube ich einfach nicht Weil wir werden nicht als Kopfmenschen geboren.
00:04:05: Wir haben einfach vergessen uns wieder so sehr mit unserer Intuition Mit unseren Natürlichkeit mit unserer Seele wenn du so magst zu verbinden.
00:04:13: und wir haben es einfach vergessen und das war der Anfang dass ich gesagt habe, hey das muss in die Welt getragen werden.
00:04:22: Und... Das ist eine Art mit der Arten zu arbeiten.
00:04:27: Ich selbst war aber viele Jahre auch Asthmatikerin als Leistungssportlerin und hab durch die Arbeit mit dem eigenen Atem einfach festgestellt.
00:04:37: Breadwork so Journeys ist es eine.
00:04:40: Es ist auf emotionaler Ebene und seelischer Ebene Aber sie hat mir nicht geholfen wie ich mich Hinsichtlich meiner Konzentrationfühle, meinen Fokus, meinem Schlaf, meiner Regeneration und so weiter.
00:04:55: Bis mich jemand mal wirklich gefragt hat, Jennifer wie atmest du eigentlich im Alltag?
00:05:01: Und das war eine Frage die hat mir wirklich die Augen geöffnet weil ich mir nie Gedanken darüber gemacht habe wie ich atme.
00:05:10: Wie atme ich denn im Alltag?
00:05:11: keine Ahnung funktioniert halt normal halt waren es wo der Gedanke.
00:05:18: Dann wurde mir gezeigt, dass so funktionale Atmen eigentlich ganz ganz anders ist und binnen fünf sechs Wochen habe ich mein Asthma damit beheben können.
00:05:28: Ich war in der Zeit, ich glaube das vierte Jahr erst mal frei einfach durch die Art und Weise wie jetzt heute im Alltag atmet mich im Schlafatme und im Sport.
00:05:39: Ja Also für mich sind das echt so zwei Sachen.
00:05:43: also ich hatte das natürlich gerade mit dem mit dem Sport.
00:05:47: Das hatte ich auch immer so aufm Schirm, ne?
00:05:50: Ich hatte gerade bevor wir das Interview gestartet haben, haben ja auch drüber gesprochen.
00:05:53: So ein Schluchselauf den ich gerade gelaufen will mit meinem Papa zusammen die achtzehn Kilometer und ich sage das ganz liebevoll.
00:06:00: Ja, ich weiß dass wird das wirkt immer so abwertend aber da merkst du es in der achtzehnhalb glaube ich also nicht gigantisch weit aber schon ein Stück.
00:06:08: Und da hast du teilweise schon bei Kilometern drei oder vier Leute ohne Quatsch die Schnaufen, dass du denen keine weiteren fünfhundert Meter mehr zutraust.
00:06:19: Und zum Teil laufen die das natürlich trotzdem zu Ende.
00:06:22: aber da ist schon so eine krasse Anstrengung wie man im Atem hört, die schon sehr stark dann auch über den Mund atmen und so also die röcheln und schnaufen als wäre sie schon
00:06:31: zwei
00:06:31: Tage unterwegs.
00:06:33: Und da ist mir das bewusst geworden, wie viel Atmung auch einfach mit Anstrengungen zu tun hat bzw.
00:06:39: wie wenn ich bewusst atme und das habe ich bei diesem Lauf eben probiert, auch ganz viel durch die Nase tief zu atmen – wie viel angenehmer das alles macht!
00:06:50: Das Sportliche ist das eine, was gerade von Asthma erzählt.
00:06:53: Was ich Gott sei Dank nie hatte aber ich weiß es sind viele Leute die damit zu tun haben.
00:06:57: Auch im
00:06:57: Leistungssport tatsächlich?
00:06:58: Genau auch natürlich!
00:07:00: Also einmal so dieses Leistungsport oder überhaupt auf Freizeitsport und Asthma gesundheitlich, was mich gereizt hat und dass es für mich obwohl's dasselbe ist trotzdem noch mal ein anderer Aspekt ist eben dieses spirituelle.
00:07:13: Ich kann mich dran erinnern sich weil dir die Atemreise gebucht habt diese Transformatis dass du mich so gefragt hast, warum bist du denn da?
00:07:22: Was ist der Grund, warum buchst du das bei
00:07:24: mir?".
00:07:25: Und für mich ist es immer neugierig.
00:07:28: Ich muss alles ausprobieren um mir selber ein Bild zu machen und trotzdem war da so'n Bild in meinem Kopf... ich vergleiche das immer somit wenn du aufs Wasser guckst Und du siehst, da unten drunter schwimmt was.
00:07:42: Wir sind ja direkt am Bodensee und wenn wir mit dem Boot rausfahren, dann sehe ich immer so okay das sind Fische!
00:07:48: Aber wenn die ein bisschen tiefer unter der Wasseroberfläche sind, dann siehst du nur dass sich da etwas bewegt.
00:07:53: Du kannst aber jetzt nicht sagen, was das ist.
00:07:55: Ist das jetzt ein Hecht oder ein Fältchen?
00:07:59: Also du siehst einfach, es bewegt sich was.
00:08:01: Bei mir war genau dieses Gefühl, da ist was... Ich seh' das.
00:08:06: Ich sehe, dass das unter der Oberfläche irgendwie so rumschwimmt.
00:08:10: Aber ich kann das nicht beschreiben, ich kann es nicht greifen und ich kriege das nicht klar!
00:08:16: Du hast glaube ich auch mal das Bild genommen mit diesem Spiegelsohn?
00:08:20: Dass da Emy beschlagen ist und ich muss das wegwischen damit ich das klarer sehen kann.
00:08:24: Und meine Intention als ich zu dir kam war okay, ich würde das gerne besser sehen können.
00:08:29: Ich weiß, da is was.
00:08:30: Es macht mich voll neugierig aber ich möchte's gerne sehen können Obwohl ich wusste, dass da was ist und ich wuste auch es geht in welche Richtung es irgendwie geht.
00:08:40: Ich war keine Sekunde darauf vorbereitet für das, was dann kam.
00:08:44: Also es war... Ich dachte, das ist ein Hecht!
00:08:46: Es war aber irgendwie bei dir nicht ein Wildschark oder einen Blauwalen oder so.
00:08:51: Es war irgendwie viel größer und viel gigantischer als ich mir das jemals vorgestellt habe.
00:08:58: Und ich hab mich gefragt und das ist auch die nächste Frage Ich habe mich gefühlt wie auf Drogen.
00:09:04: Du hast ja auch so schön gesagt, get high on your own supply.
00:09:06: Also quasi wer hat irgendwie High durch alles was in dir ist?
00:09:13: Sehr holprig übersetzt aber ich glaube man weiß was gemeint ist.
00:09:19: Woran liegt das?
00:09:20: Ist das weil ich mein Gehirn gerade völlig also komplettes CO-Zwei abatme?
00:09:26: oder ist es wirklich unterbewusst sein?
00:09:28: oder mich hat das total fasziniert?
00:09:30: Aber der analytische Teil Der möchte das gerne wissen.
00:09:35: Wieso habe ich so ein krass berauschendes Gefühl und hab so viele Dinge gesehen, von denen ich wusste dass sie da sind aber die in einem normalen Wachzustand niemals erreicht hätte?
00:09:47: Weil wir im normalen wachzustands überwiegend mit dem kognitiven Verstand unterwegs sind Und der Kognitiveverstand ist super für analytik, für Planung, für Strategie, für Logik.
00:10:04: Und gleichzeitig sind es aber auch nur fünf Prozent, die unser ganzes Wesen ausmachen.
00:10:09: Wenn wir einen Großteil in diesen fünf Prozent leben, dann wird das was die neun...fünfe-neinzig Prozent sind also das was im Unterbewusstsein ist fühlt sich irgendwann schwammig an Es fühlt nicht mehr greifbar an.
00:10:24: Du weißt irgendwas is da?
00:10:27: Ich weiß da ist noch mehr.
00:10:29: und Die Menschen, die dann auch zu mir kommen, die sagen ich möchte wieder in mehr Leichtigkeit leben.
00:10:34: Ich möchte wieder gelassener sein.
00:10:38: Ich kenne dieses Gefühl aber ich habe es irgendwie vergessen.
00:10:41: Ich komme da nicht mehr ran und durch das Breathwork, durch die Arbeit mit dem eigenen Atem versuchen wir eine erste Linie erst mal aus dem Kopf rauszukommen.
00:10:53: Das klingt einfach zu sagen, jetzt gehen wir mal aus dem Kopf raus und tauchen ins Unterbewusstsein ein.
00:10:58: Dafür braucht es die Atmen weil wir dadurch auch eine chemische Veränderung herbeiführen.
00:11:04: Und was ist gerade eben selber gesagt?
00:11:06: Wir atmen sehr viel CO² ab.
00:11:09: also wir verändern die Chemie indem wir fast hundert Prozent Sauerstoff einatmen und sehr viel Co² abatmen.
00:11:20: Dadurch Die Blutgefäße, wir verändern den Sauerstofftransport bis in unser Gehirn.
00:11:27: Bis in unseren Kopf und unser Denkvermögen.
00:11:32: Und wir machen diesen Harn so ein bisschen zu ganz bewusst zu.
00:11:39: Wir verändern dann den pH-Wert, den Mineralhaushalt in unserem Körper und dadurch haben wir die Möglichkeit aus dem Kognitiven zu kommen aus dem Präfrontal Cortex, also des Denken und dann kann sich endlich wieder das limbische Feld öffnen.
00:11:57: Das Emotionale fällt!
00:12:00: Und du kennst es ja auch.
00:12:02: wenn du eine Sache machst wo du nicht denkst Dann ist es ein friedvolles Gefühl da bist du im Flow, dann is in dem Moment alles gut.
00:12:16: Das ist so die neutrale Ebene.
00:12:18: Durch das Breathwork gehen wir einfach noch viel, viel tiefer und was unterschätzt wird ist einfach dieser unfassbar krasse Tiefgang, den wir erreichen können.
00:12:30: Wir sind hier im Kopf im Alltag und denken und machen und tun und organisieren aber wie weit die Welt wirklich gehen kann.
00:12:39: Ich sage auch gerne an dem Grund des Ozeans in diese Bundheit, in diese Vielfältigkeit Da kommt eine Presse.
00:12:52: Ja, also mich hat es... Ich hatte auch sage ich mal schon die Erwartung dass das funktioniert sonst hätte ich das ja auch nicht gebucht.
00:13:00: Also es war schon so.
00:13:01: dieses okay bin sicher da ist was oder das funktioniert.
00:13:06: Ich hatte bei dir, aber das liegt auch einfach daran, dass du das wahnsinnig gut machst.
00:13:11: Ich hatte keine Angst ... ich bin von Natur kein ängstlicher Mensch.
00:13:14: Aber ich hatte schon so Phasen zwischendrin, wo ich dachte okay!
00:13:21: Das ist irgendwie auch eine körperliche Reaktion.
00:13:25: Wo ich gemerkt habe der Körper übernimmt.
00:13:28: Zum Beispiel konnte meine Hände nicht mehr öffnen.
00:13:33: Also gekrampft hört sich so unangenehm an.
00:13:36: Das war gar nicht unangenergenehmer, aber ich habe einfach gemerkt, selbst wenn ich wollte, ich könnte die Hände nicht aufmachen weil sie wie zu vollsten waren.
00:13:44: Mich hat das ein bisschen daran erinnert.
00:13:47: es ist natürlich jetzt einen Vergleich den Nicht-Mamas oder Männern nicht nachempfinden können Aber bei der Geburt gibt's auch so... Ich hab ja zwei Kinder und auch auf natürlichem Wege auf die Welt gebracht übrigens also auch gerade die zweite Wurz Unfassbar, also ähnliches Gefühl irgendwie.
00:14:05: Wo so ein Moment ist...ne Hebamme könnte das wahrscheinlich besser erklären.
00:14:09: aber in dem Moment gibt es irgendwo einen Punkt in der Geburt wo der Körper komplett übernimmt wenn du ihn lässt und ich weiß noch dass gerade in der zweiten wurde ich das Gefühl hatte Okay, ich kann jetzt eh nichts mehr machen.
00:14:25: Also ich nimm meine Hände weg und lass meinen Körper machen weil er wird schon wissen was er tut!
00:14:29: So ja dafür ist er ja nun mal gemacht worden oder gebaut oder wie auch immer.
00:14:34: Und zum ganz ähnliches Gefühl hatte ich auch während dieser Atemreise Weil es dann irgendwann so einen Moment gab wo die Atemreise mich gesteuert hat und nicht ich, die Atemeise.
00:14:47: So, am Anfang habe ich gemerkt war es wahrscheinlich zu sehr im logischen Verstanden.
00:14:53: hab so ja mal gucken was da passiert und dann mache ich das mal so oder mache ich dass mal so und dann so ein paar Minuten habe ich okay ich mach eigentlich gar nichts sondern meine einzige Aufgabe ist vielleicht ist Hingabe das richtige Wort, mich da so hinzugeben Und ich glaube, das hat es auch so intensiv für mich gemacht.
00:15:15: Ich habe wirklich... Also alle haben ja lange gefragt, mein Mann und mein Papa, du auch aber natürlich auf einer professionelleren Ebene.
00:15:23: So wie war das?
00:15:24: Und ich hatte dieses Gefühl von, ich kann es nicht in Worte fassen.
00:15:28: Selbst wenn ich wollte, ich hatte auf der einen Seite dieses Gefühl, nee, das ist meins!
00:15:33: Das möchte ich nicht.
00:15:36: rohes Nacktes.
00:15:37: Ich möchte das eigentlich gar nicht so ins Detail... teilen, aber selbst wenn ich es gewollt hätte.
00:15:43: Ich hätte es gar nicht gekonnt und das hat mich so fasziniert weil das ist ja nun mal mein Job also Sachen in Worte zu fassen um eine Geschichte zu machen.
00:15:54: Das war ein krasses intensives Gefühl, so viele verschiedene Emotionen.
00:15:58: Ich hatte auch ganz klare Bilder.
00:15:59: Also es ist ein kompletter Film quasi abgelaufen den ich aber nicht angeschaut habe sondern indem ich drin war und trotzdem super schwer, wie gesagt selbst wenn ich es wollte das in Worte zu passen.
00:16:13: Und jetzt kommt meine entscheidende Frage.
00:16:14: Jetzt solls' ich in Wörter fassen?
00:16:16: Das
00:16:19: darfst du gerne!
00:16:20: Aber das war gar nicht meine Frage sondern meine Frage ist... Ich hatte dieses Gefühl von okay ich hab da was ganz Krasses und was ganz Wertvolles erlebt.
00:16:28: und wie ich zu dir dann auch gesagt habe so krass, ich glaube ich habe gerade meine eigene Seele gesehen.
00:16:35: Und dann hatte ich das Gefühl, um wie behalt ich es jetzt?
00:16:38: Ich bin ja nicht immer bei dir.
00:16:43: Das heißt, ich komme wieder in meinen Alltag zurück und habe dann wieder mein Mann hier und meine Kinder und mein Job und mein Business und das Haus und den Garten und Sport und Training und was weiß ich, was alles.
00:16:53: Was ich alles liebe, jeden einzelnen Teil davon liebe ich.
00:16:58: Trotzdem bin ich da natürlich wieder in meinem präfrontalen Cortex gewesen.
00:17:04: Alltag halt einfach, ohne dass Alltag jetzt negativ gemeint ist.
00:17:08: Und ich hatte das Gefühl, so was ich so klar gesehen habe, es war immer noch da aber es ist mir wieder ein bisschen weggerutscht.
00:17:17: So meine Frage ist wie kriege ich denn dieses Erlebnis oder diese Erkenntnis die in dieser transformativen Atemreise hatte mitgenommen in meinen Alltag?
00:17:31: Gehe ich gleich darauf ein.
00:17:32: Ich würde gerne noch mal zwei Schritte vorgeben, als du beschrieben hast, dass so eine ähnliche Erfahrung mit deinen beiden Geburten hattest.
00:17:43: und wo du an einem Punkt gekommen bist okay der Körper übernimmt und ähnlich in der Atemreise.
00:17:50: darum geht es ja auch.
00:17:52: warum kommt jemand in einer Atem-Reise?
00:17:55: Es ist dieses Gefühl.
00:17:57: ich möchte wieder geführt werden.
00:18:00: Ich möchte diese Spannung, die ich in meinem Körper spüre.
00:18:04: Die möchte ich loslassen.
00:18:06: und was bedeutet loslassen?
00:18:09: Loslassen ist das Gegenteil von etwas festhalten.
00:18:13: Und wenn wir an etwas fest halten dann wollen wir Kontrolle behalten.
00:18:18: Was ist das gegenteil vom Kontrollen?
00:18:20: Es ist Vertrauen!
00:18:22: Und ich glaube dass es das was vielen Menschen heutzutage abhandengekommen ist Das Vertrauen in sich, das Vertrauen ins Leben.
00:18:32: Das Vertrauen in den Körper und das Vertraun darin dass ich alles im Leben fügen wird und dass das Leben für dich ist niemals gegen dich.
00:18:42: Und so war es auch mit der Geburt.
00:18:44: Dein Körper wusste ganz genau was zu tun ist.
00:18:48: Es ist von der Evolution her bestimmt Dass das der Körper weiß was zu Tun ist Und das hat einfach dazu geführt, dass der Kopf irgendwann gesagt hat okay ich lass es.
00:19:00: Ich geb auf!
00:19:02: Ich geb mich jetzt voll um ganz den Prozess hin und das kannst du ähnlich vergleichen.
00:19:06: dieses Erlebnis hast Du in dem Fall in der Breathwork-Tournee gehabt Dass Du an den Punkt gekommen bist ok ich atme und wollt.
00:19:15: es ist verstehen verstehen verstehen.
00:19:17: ich weiß was ich mach und Du bist dann an einen Punkt gekommen dass Du gesagt hast ok lieber verstand Jetzt las los Und dann hat der Körper obernommen und da wollen wir hin.
00:19:30: Das ist das, was ich in meiner Bredswork-Journey aufmache.
00:19:33: Ich nehme den Verstand mit, weil um den geht es hier auch.
00:19:37: Ich erkläre ganz exakt, was im Körper passiert?
00:19:40: Was biochemisch passiert?
00:19:43: Welche Gefühle aufkommen können oder nicht so dass der Verstand irgendwann bereit ist.
00:19:48: Okay!
00:19:49: Ich vertraue meinen Körper, ich lasse jetzt los und dann beginnt die Journey.
00:19:55: Und so war das dann auch mit der Geburt und es hat alles einwandfrei funktioniert.
00:20:00: Dann konntest du aus dem Kopf ins Unterbewusstsein eintauchen, da sind die Bilder entstanden!
00:20:05: Da sind Erinnerungen, Visionen... Da ist das aufgekommen, wovon du lebst und vorn nur träumst.
00:20:14: Da willst du ja hin.
00:20:17: Was du anschließend gesagt hast, dann hatte ich natürlich jeder gefragt und jeder wollte wissen was passiert ist.
00:20:25: Ich konnte es nicht erklären.
00:20:27: Das ist genau das, was auch gewollt ist.
00:20:32: Weil das was du wirklich erlebt hast, dass mit den fünf Prozent Verstand nicht ansatzweise greifbar und deswegen ist es auch in Worten nicht so... ...in Worte zu fassen weil es meine Frage an dich in dem Fall ist wie war das Gefühl?
00:20:49: Was war einfach nur ein Gefühl was du hattest was der Verstand gar nicht mehr in Worte greifen kann.
00:20:54: Es ist beyond Logik, beyond Rationalität.
00:20:59: Und deswegen ist es manchmal auch nicht mit Worten zu
00:21:01: fassen.
00:21:02: Sondern ein Gefühl das einfach überdimensional ist.
00:21:07: Ja!
00:21:07: Es ist so bisschen wie wenn... Ich glaube das kennt auch jeder.
00:21:11: Wenn du was ganz krasses geträumt hast und dann willst du diesen Traum erzählen So und wenn du das erzählt, denkst du so... Also es kommt beim anderen gar nicht an
00:21:24: War im Traum viel krasser.
00:21:25: Ja, war im Traume viel krasser und du kannst das schon beschreiben.
00:21:30: Ich könnte es beschreiben aber es gibt eben nicht genau das was du gesagt hast diese Emotionen oder dieses Gefühl.
00:21:37: ja dass ist einfach das ist nicht so.
00:21:39: das genauso wie wenn.
00:21:41: ich finde den Vergleich mit der Geburt so schön weil wenn mich dann jemand der keine Kinder geboren hat weil eben keine Mama Oder man fragt so, wie ist das denn?
00:21:51: Ja ich kann dir das beschreiben.
00:21:53: Aber du würdest niemals kannst du diese Emotionen oder dieses Ruhe nachempfinden nur durch das Wort und das hat mich auch genervt
00:22:05: muss ich ganz
00:22:06: ehrlich sagen.
00:22:07: Ich war immer dann gesagt nein, ich kann das doch aber ja ich hatte auch gar nicht dann so richtig das Bedürfnis danach weil das für mich eher sowieso eine Art Schatz war.
00:22:16: Es ist kein Geheimnis, aber es kann sowieso keiner so empfinden.
00:22:21: Und ich glaube das ist einfach auch was super... Wie gesagt habe ich nur die eigene Seele gesehen.
00:22:27: Das ist ja für jeden Anlass.
00:22:29: Das heißt wenn jemand anderes das bei dir bucht und das bei ihr erlebt dann ist das ja auch wieder etwas anderes wie wenn ich das erlebe.
00:22:37: also ich glaube nicht dass wir da alle irgendwie dieselbe selbe Erlebnis haben und das finde ich so faszinierend.
00:22:44: eben dieses Öffnen von diesem Tor oder Unterbewusstsein, oder wie auch immer wir es nennen möchten und diesen Moment von okay da sind so viele Sachen gar nicht so wichtig.
00:22:57: Also was ich wirklich mitgenommen habe aus dieser Session mit dir, aus der Reise in den Alltag ist.
00:23:05: Du hast das vor allem mit dieser wunderschönen Worthölse Leichtigkeit oder Entspannung.
00:23:09: Ich hab ein bisschen Abstand zu dem bekommen was mich sonst im Alltag stresst weil ich dann irgendwie so gemerkt habe, ist ja eigentlich lächerlich.
00:23:17: Dass ich mich jetzt darüber ärger oder dass ich mich darüber aufrege und nicht glaube...
00:23:28: Was du gerade gesagt hast das Tor zu öffnen, was sich da dahinter verbirgt!
00:23:37: Das ist trillionenmal größer als das was wir in unserer Welt hier im Außen und unserem Alltag erleben.
00:23:47: Dieses Gefühl, was du in dir hattest, dieser Tiefe... Ich beschreib's aber noch gerne mit diesen unendlich tiefen Ozean an Gefühlen, an Liebe, an Unendlichkeit, Dankbarkeit, Freude, Fülle.
00:24:01: Da sitzt das!
00:24:03: Das ist so viel größer als dieser Alltagsstress den wir in der Außenwelt leben.
00:24:11: Was ich bei dir besonders fand, war du kamst schon mit so einer Offenheit.
00:24:18: Ja?
00:24:18: Mit einer Neugiedel auch... Ich würde es fast sein mit einer gewissen Vorfreude.
00:24:24: die bringt nicht jeder mit!
00:24:28: Du hast dich damit im Vorfeld schon beschäftigt.
00:24:31: Das heißt, du hast dein Verstand, hast du schon über die Zeit bevor's zu der Reise kam, schon darauf eingestellt vorprogrammiert.
00:24:42: Der Verstand, der war in gewisser Weise schon vorbereitet, ah okay heute passiert was.
00:24:50: und ein Unterbewusstsein, der wusste auch hey heute wird's grandios!
00:24:55: Und das war eine ganz große Voraussetzung dafür dass du das so tief gehen konntest und nicht konstant im analytischen Verstand geblieben bist um zu verstehen was da passiert.
00:25:10: Manchmal braucht es das einfach nicht.
00:25:13: Zu verstehen, zu verstehen sondern uns als Menschen wir sind ja auch ganz faszinierende Wesen diese Erfahrung einfach als diese Faszination so unerklärlich sie auch ist dabei belassen zu lassen und wie du's mit in den Alltag nehmen kannst ist ich liebe ja dieser Integrationsphase diese Auszeiten Und da gebe ich ja auch gerne was mit, dass du dir dann auch eine Auszeit nimmst und dich wieder nur mit dem Gefühl verbindest.
00:25:47: Dieses Gefühl und diese Erinnerung an dieser Reise kann dir niemand mehr nehmen.
00:25:53: Was wichtig ist, dass Du Dir Momente der Stille nimmest – der Auszeiten!
00:25:59: Damit meine ich jetzt nicht gleich ein ganzes Wochenende wegfahren sondern es darf die bewusste Tasse T sein.
00:26:06: Es darf dieses Bewusste Ich setze mich mal auf ein Benkle und glotz in die Ferne sein.
00:26:14: Und ich dann mit dem Gefühl verbinden, dich nur auf deine Atmen konzentrieren so dass es im Oberstüble wieder etwas ruhiger wird, sodass die Erinnerungen an dieses Gefühl, an diese Reise wieder aufkommen kann.
00:26:27: Die ist immer da!
00:26:28: Und das Tor der Zugang ist immer dar.
00:26:31: Die Frage ist wie nimmst du dir bewusste Auszeiten um dich wieder damit zu verbinden?
00:26:40: Ja.
00:26:41: Also das mache ich tatsächlich auch, da bin ich sehr... also in Anfangstrichen nur meditiert.
00:26:48: mittlerweile wechsle ich das auch so ein bisschen dass ich selber halt so eine Prath Work Session mache und je nachdem wo es nach mir gerade ist und wenn ich meditiere mir das auch wieder irgendwie ins Bewusstsein holen wie dieses Gefühl war.
00:27:03: Das funktioniert unheimlich gut und du hast gerade so schön gesagt, dafür braucht man nicht direkt ein ganzes Wochenende.
00:27:08: Was für mich... Und ich glaube das geht vielen so die auch hier zuhören.
00:27:14: Ich glaube wir haben eine ganz blöde Prioritätenverschiebung So und ich habe das bei mir ganz lange.
00:27:20: Es ist nicht so dass es mir immer gelingt ja ich arbeite noch dran oder ich versuche mich da wieder mehr drauf einzulassen aber ich hab früher ganz viel Nach diesem Motto erst die Arbeit, dann das Vergnügen kennen wir wahrscheinlich alle.
00:27:33: So bei mir war das auch gerade in meiner Kindheit extrem so.
00:27:36: wie machen erst?
00:27:37: ja wir sind immer super aktive Familie und grade auch von Seiten meiner meiner Mama die auch immer aktiv waren.
00:27:45: so da wird sich halt mittags nicht zehn Minuten auf die Couch gesetzt oder so im Leben nicht.
00:27:50: also das ist einfach für mich halt so Einfach so in meiner Erziehung drin und es wird man hier auch nicht einfach.
00:27:58: Es sind ja Muster, die irgendwie dann so übernommen hast.
00:28:01: Und für mich zu sagen okay nee wenn ich morgens aufstehe... Klar, ich kinder.
00:28:05: Die mache ich dann erst fertig für die Schule und weg, die Große und so das ist auch alles fein.
00:28:09: aber dann setze ich mich hin und mach erstmal hier meinen Journal mein Dankbarkeits-Tagebuch.
00:28:16: Und ich habe das am Anfang immer nach hinten geschoben.
00:28:18: Ich hab' das schon gemacht Aber erst wenn ich was Produktives gemacht habe.
00:28:22: Genauso habe ich das oft mit Meditation oder Atmen oder so gemacht Ja ich mache jetzt erst noch etwas Produktives.
00:28:28: Erst was womit ich Geld verdiene Erst was was irgendwie ein Ergebnis hat und dann mache ich das.
00:28:34: Und das ist total blöd, weil das ist einfach... Das ist total kontraproduktiv!
00:28:38: Weil ich merke wenn ich mir morgens diese Zeit nehme, Ich mach es mit einem Timer gar nicht so sehr da, weil ich dann denke ich bin dann effektiver sondern weil ich mich selber dazu anfangs zwingen musste so ein Krebsitz hier hocken Und steh es nicht zwischendrin auf und denkst, ich hab die Wäsche noch nicht angeschaltet.
00:28:56: Oder habe ich das Pausenbrot gemacht oder sonst was?
00:28:58: Nein, ich glaube wir sitzen bis dieser Timer dann losgeht also bis der Alarm kommt sehr sanfter Alarm und in der Zeit da Musik an und bleib einfach sitzen.
00:29:08: Ich hab dann schon meinen Teo oder mein Wasser oder mein Kaffee oder sonst etwas habe ich schon da damit überhaupt gar nicht erst auf die Idee komme aufzustehen und auf dem Weg fällt mir dann ein was ich noch dringend machen müsste.
00:29:18: Also ich bin echt so!
00:29:21: Oh, jetzt haben sie schon wieder mit ihren Fettfingern an den Kühlschrank getatscht.
00:29:25: Also nehme ich den Lappen und wich das ab!
00:29:28: Und dann bin ich natürlich aus diesem Flow raus... ...und mich selber mir so einen Rahmen zu geben zu sagen Nein, es kommt zuerst bei meiner eigenen Frequenz meine eigene Vibration oder wie auch immer wir das spirituell ausdrücken wollen die ist entscheidend dafür für alles andere.
00:29:46: Das hat mich schon lange Zeit gekostet.
00:29:49: Und da hat mir auch dieser Atemreise extrem geholfen, zu sehen okay nein ich konzentriere mich zuerst auf das Wesentliche und das wesentliche ist nicht wie viel E-Mails habe ich geschrieben oder hab' ich meine Kunden gut gedreut?
00:30:01: Oder habe ich den Kühlschrank abgewischt?
00:30:03: sondern das wesentliche ist erstmal diese Verbindung zu mir selber und zu dem was eben unter dieser Oberfläche, dass gesagt Ozean in diesem Ozeaan ist.
00:30:15: Also der Punkt ist ja Die sehr vielen E-Mails und die To-Do's, und die Produktivität ist da.
00:30:21: Und sie darf auch sein.
00:30:23: Und die Organisation usw.. Die Frage ist in welchem State möchtest du das machen?
00:30:29: Ja!
00:30:29: Und viele, die im Alltag, im Hasseln sind weil sie To-doos, to-dos haben, die dürfen gerne mal reflektieren mag ich nicht denn dabei so wie ich bin, so wie Ich die Dinge mache bei fehlen und da kann ich mich auch an mich erinnern.
00:30:48: Ich habe mich damals nicht so gemocht in all dem Doing, machen und tun weil ich angespannt war.
00:30:54: Weil dann auch eine gewisse Verbissenheit war die Dinge korrekt zu machen.
00:30:59: Die Dinge Akkurat und Time und das muss ja alles gemacht werden.
00:31:04: in so einer harten Energie waren das Meditieren und Breathwork usw.
00:31:10: Das ist ja jetzt nicht so aus der langen Beilein heraus, sondern du willst damit auch wieder in einen gewissen State kommen?
00:31:18: In einem State der Hey!
00:31:21: Ich mag mich!
00:31:24: So banal es klingt aber ich mag mich wenn ich entspannt bin, ich mag mir wenn ich leicht bin... Wenn ich nicht so farig bin, wenn ich lustig bin wenn ich mal wieder mehr lächel.
00:31:36: und dahin kommen wir Wenn wir uns diese kleinen Momente nehmen und in eine Meditation gehen.
00:31:43: Und wenn für jemand der Begriff Meditation etwas sich unangenehm anfühlt, dann nenn es auch gerne Zählen!
00:31:51: Ich setze mich da hin und zähle meine Atemzüge zum Beispiel oder ich schaue nur auf einen Punkt auf einen Platz oder so, also es muss ja nicht meditieren sein.
00:32:03: Meditieren heißt ja am Ende nur sich auf eine konkrete Sache konzentriert völlig unspektakulär und nicht spirituell.
00:32:12: Ja?
00:32:13: Also das darf auch relativ pragmatisch gesehen werden.
00:32:16: Es geht darum nehme ich mir die Zeit meinen Verstand der Rattat-und-Rattat ein wenig zu gut kommen zu lassen damit dass wieder aufkommen kann was meine Natürlichkeit ist Und das isst
00:32:30: Ruhe,
00:32:31: Gelassenheit, Freude, Leuchten.
00:32:34: Spaß haben!
00:32:35: Das ist unser natürlicher State und wenn wir in dem sind dann machen uns die Aufgaben, die wir als To-los haben, machen uns ganz anders Spaß?
00:32:45: Ja ja ich glaube das sind zwei ganz entscheidende Dinge.
00:32:48: also einmal sie machen uns sehr viel mehr Spaß dieselbe Sache Und wir sind auch viel effektiver, wenn wir das jetzt wirklich so aus Business sich sehen.
00:32:58: Ich merke es bei mir, wenn ich so super entspannt bin und gerade irgendwie meditiert habe... ...ich hab da voll viele Ideen und dann setz' ich mich hin!
00:33:06: In der Hälfte der Zeit doppelt so viele E-Mails schreiben ohne oder Texte, ohne dass es sich anstrengender anfühlt.
00:33:13: Also das war für mich am Anfang so das Argument.
00:33:16: Weil ich mir meinen Verstand nicht davon überzeugen konnte, dass ich jetzt einfach eine halbe Stunde hier sitze und nix mache.
00:33:21: Aber anfangs war es für mich wichtig zu sagen ja aber das ist ja ein Investment weil das bekommst du ja später doppelt und dreifach wieder zurück, weil du dann ja so viele Ideen hast und das dann einfach so fließen kann und ich mich nicht so verkrampfen muss.
00:33:36: Und das Zweite, was du gesagt hast und es macht Freude beziehungsweise ich mag mich dann dabei.
00:33:40: Also als du das erzählt hast ist mir gerade eingefallen dass natürlich ja wir sind alle menschlich.
00:33:47: Ich habe dann auch so Phasen da vergesse ich's wieder So und dann denkst du Ja, ich merke wieder, ich bin ja voll angespannt.
00:33:53: Wann hab' ich mir eigentlich das letzte Mal Zeit genommen mich hinzusetzen und irgendwo hinzugucken oder die Augen zu schließen?
00:33:58: Gar nicht!
00:33:58: Ist ja kein Wunder, dass das dann wieder so ist und ich finde es immer so schön.
00:34:04: Du kriegst ja auch immer Feedback von außen.
00:34:06: Ich kenne es von Tieren, ich bin für ein absolutes Pferdemädchen gewesen.
00:34:09: Gerade Pferde und auch Hunde sind super feindlich.
00:34:12: Die merken sofort wenn du da irgendwie oft bist oder gestresst hinkommst.
00:34:19: Und Kinder tun das auch.
00:34:21: Und ich kann mich daran erinnern dass mein Sohn als ich aus so einer Phase hatte wo ich einfach super viel gestresst war und dann wieder übergegangen bin.
00:34:29: Ich kenne mir Zeit, ich meditiere, ich gehe bald spazieren.
00:34:32: Ich gucke einfach nur in Anführungsstrichenblut in die
00:34:34: Gegend.".
00:34:35: Und da hat er dann abends, das ist schon ein zwei Jahre her.
00:34:38: Da war er wahrscheinlich so sechs Jahre alt und da hatte er den Abend zu mir gesagt... ...und ich kam grad vom Sport!
00:34:44: Ich war völlig verrupft im Roten Gesicht und so.
00:34:46: also ich war jetzt nicht schön herausgeputzt.
00:34:48: Und da hatte beim Zähne putzen zu mir gedacht Mama du bist heute so wunderschön.
00:34:54: So und das war für mich so ein schönes Kompliment weil ich wusste dass hat gar nichts mit meinem Äußeren zu tun sondern er konnte einfach spüren hey die isst entspannt So, da ist gerade ganz viel Liebe.
00:35:06: Der geht grade selber gut und das ist was wo ich vor allem Feedback immer von meinen Kindern kriege.
00:35:12: Übrigens auch in die andere Richtung.
00:35:13: ja wenn ich angenerft bin dann machen sie mir es lebenschwer und zwar richtig.
00:35:19: Was ich faszinierend finde ist die Menschen die aus meiner Breastworld-Journey rauskommen und sie kommen so wieder an im Raum und nehmen sich wahr.
00:35:28: und die Frage ist dann wie fühlst du dich?
00:35:32: Wie geht's dir im Moment?
00:35:35: Und das Schöne ist, sie können im ersten Moment einfach mal sagen.
00:35:39: Ich weiß es nicht!
00:35:41: Ja?
00:35:41: Aber es fühlt sich schön an und ein Begriff der aufkommt, es fühlts sich friedvoll an.
00:35:48: Es ist ein Frieden da in Kopf und im Körper und das is so unfassbar idealer Zustand absolute Frieden.
00:35:59: Du musst nichts leisten, du musst nichts tun!
00:36:02: Du darfst in dem Moment einfach nur sein bedingungslos und das ist der Zustand, indem wir Menschen sein dürfen.
00:36:12: Einfach sein.
00:36:14: Und dann hast du... Dann strahlst du auch was ganz anderes aus?
00:36:17: Dann leuchtest du, denn bist so ganz anders anziehen.
00:36:21: für Menschen ja ich finde die wie frag mich natürlich selber auch gerne Je nachdem in was wir im Zustand ich bin, bist du im Moment gerne deine eigene beste Freundin.
00:36:32: Möchtest du im moment dich als Beste Freundin haben?
00:36:35: Dann gibt's einen Moment wo ich sage...
00:36:37: Ja!
00:36:38: Also im Moment... Gibt es einen Moment, wo ich sag' ja also heute bist du voll entspannt, Heute bist du witzig cool, heut aufmerksam und heute fühle ich mich sehr wohl in deiner Nähe.
00:36:52: Ich möchte in deine Nähe sein Und dann gibts natürlich nur auch grad sagtes Nö Gibt es wieder Momente, da bin ich so ungeduldig.
00:37:00: Da höre ich nicht zu, dann verzettle ich mich, dann mache ich die Sachen nicht sauber und habe mich einfach nur
00:37:06: genervt.".
00:37:08: Und das sind so die States was ich meinte, die wir uns anschauen dürfen um das Brauch des Dann dass sich wieder in den anderen States zurückkommen.
00:37:17: Wir sind Menschen und Emotionen kommen und gehen wie können nicht immer alles Friede vor der Eier gucken.
00:37:24: Aber wir dürfen uns bewusst sein Und wenn ich dann merke, es fühlt sich gerade nicht so leicht an, dass ich die entsprechenden Maßnahmen treffe um da wieder hinzukommen.
00:37:36: Ja absolut!
00:37:37: So du gesagt hast grade nicht fragt, wie fühlst du dich?
00:37:41: Gerade für mich war der erste Gedanke, das ist nichts, aber ein angenehmes Nichts.
00:37:49: Also total gut... Ja, ich glaube auch das dürfen wir wieder sehr viel mehr so in unser Leben integrieren.
00:37:59: Ich habe ja vorhin schon gesagt, also ich glaube wirklich dass es sehr viele Sachen sind die wir natürlich auch anerzogen bekommen haben, die Muster sind, die auch gesellschaftlich bedingt sind, möglichst viel in kurzer Zeit zu machen.
00:38:12: und Ich habe ja auch lange im Ausland gelebt und ich weiß nicht, die erste Zeit in Südafrika.
00:38:17: Das ist jetzt schon einige Zeit her.
00:38:20: Die haben mich so hart genervt, die waren so langsam!
00:38:23: Und ich habe immer gedacht zu das kann er nicht sein.
00:38:25: Ich kann mich so gut an der Szene erinnern da war ich dort im Supermarkt einkaufen und hab... Da gibt es vorne auch so eine Käsetheke und ich habe gesagt, ich hätte gerne irgendwie zwei Hundert Gramm von diesem Käse.
00:38:37: Und du kannst dir nicht vorstellen, in welchem Tempo die diese Scheibekäse, ich dachte sie verarscht mich.
00:38:43: Also wirklich unquatsch!
00:38:44: Ich dachte das war eine dunkelhäutige und es ist leider immer noch so ein bisschen so dass ich dachte vielleicht denkt sie naja der weißen zeig' ich jetzt mal wie lang Sie hier warten kann oder so.
00:38:55: also ich hatte alle mögliche Gedanken im Kopf weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass man...also dass man eine Scheibe Käse in dieser Zeitlube abschneiden kann.
00:39:06: So und das war für mich... Voll die Hingabe, für die war das total normal.
00:39:12: Und ich hab am Anfang gedacht so... Okay!
00:39:14: Ich sag hier, zweihundert Gramm Käse, ich mach mal einen kompletten Einkauf und danach komme ich wieder zur Käsetäge weil dann ist sie gerade mit der letzten Scheibe fertig.
00:39:23: Das war im Einfang halt einfach meine europäische Einstellung bis ich irgendwann gemerkt habe okay, es funktioniert hier so nicht.
00:39:29: Weil da muss ich mich sehr viel mehr stressen, weil niemand hier irgendwas schnell macht.
00:39:35: Also habe ich zwei Möglichkeiten, entweder ich bin gestresst und voll genervt weil die alle so langsam sind oder ich probiere einfach mal aus mich an zu passen.
00:39:44: Man hat auch einfach mal alles langsamer!
00:39:46: Und das hat echt gut getan.
00:39:48: also...
00:39:50: Ich finde es spannend, ich mag unsere deutsche Mentalität gar keine Frage.
00:40:00: Es ist aber ein Unterschied wie effizient mache ich etwas?
00:40:05: Und mache ich es einfach damit schnell gemacht ist?
00:40:09: Oder mache ich das effizient, aber auch aus einem guten Gefühl heraus.
00:40:15: Und ich glaube wir vor allem in Deutschland sind noch so geeicht dass alles auf Effizienz und Schnell-Schnell-Schnell-Schnel-Schnelle.
00:40:25: Ja und Leistung immer auch.
00:40:26: Ungleichst
00:40:26: du?
00:40:27: gar keine Frage ja!
00:40:29: Aber mit welchem State dahinter... Es ist sehr hart, es ist eine große Unzufriedenheit und der Mensch vergisst sich selbst dahinter.
00:40:39: Und das finde ich auch noch mal spannend.
00:40:41: die viele, die in meiner Presswork-Session sind, die sagen Ich möchte mir wieder mehr Zeit für mich nehmen!
00:40:48: Ich möchte wieder die Dinge machen, die mir Freude machen Die mir Energie geben.
00:40:54: Das kann einfach nur eine runde Fahrradfahren sein.
00:40:58: Aber diese kommen.
00:40:58: wenn sie diese Zeit für sich nehmen und dann mal in diese Entschleunigung kommen.
00:41:04: Und das Gaspedal rausnehmen, dann merken sie einfach auch die schönen Dinge um sich auf.
00:41:13: Was war für dich?
00:41:14: Ich meine ich kenne es auch!
00:41:15: Ich habe in Irland gelebt... ...und da durfte ich auch lernen.
00:41:19: ja wenn der Bus kommt, dann kommt er.
00:41:21: Wenn er nicht kommt, kommt er halt nicht.
00:41:24: Also als ich dann wieder nach Deutschland kam, dachte ich mir auch Leute entspannt euch doch mal.
00:41:31: Ihr verpasst sonstes Leben.
00:41:35: Ja, absolut!
00:41:37: Also ich glaube nicht dass sich diese südafrikanische Totalgelassenheit angenommen habe weil dafür mache auch einfach Dinge zu gerne.
00:41:46: aber es hat mir definitiv geholfen langsamer zu werden so noch nicht zu versuchen irgendwie möglichst viel in einen Tag rein zu quetschen weil wir dann ja auch dieses überhaupt nicht mehr im Moment sind, so das ist ja auch der Klassiker.
00:42:03: Dann geht einfach die ganze Achtsamkeit verloren und dann können wir gar nichts mehr genießen weil wir irgendwie schon drei Schritte weiter sind.
00:42:10: also ich habe mir auch angewöhnt auf meine To-do-Listen, die ich immer noch mag aber viel weniger drauf zu schreiben.
00:42:17: Eigentlich sollen wir ja nur drei bis fünf Dinge, das schaffe ich meistens nicht.
00:42:21: Aber wenigstens hat sie es deutlich reduziert und ich kann mir mehr Zeit nehmen für die Sachen, die ich wirklich mag.
00:42:31: Also die To-do-Listen sind wirklich grandios!
00:42:34: Ich schreibe auch meine To-du-listen.
00:42:38: was ich mir aufschreibe ist eine To-bi-Liste.
00:42:43: Wie möchte ich sein bei meinen ganzen To-dos?
00:42:46: die ich machen darf.
00:42:47: Das ist nochmal ein ganz großer Unterschied, das eine ist es tun, das andere ist wer möchte ich dabei sein?
00:42:52: Ja genau und das ist glaube ich alles entscheidend weil wenn wir alles nur irgendwie hektisch machen und das hat ja auch direkt was mit dem Atem zu tun und ich merke das immer so angespannt bin, dass ich flach atme.
00:43:05: Das ist ja mal die Luftanhalte und so.
00:43:06: Und dann wieder kurz zu sagen okay, das lässt sich immer richtig tief in den Bauch geatmet.
00:43:11: Kann man nicht erinnern?
00:43:12: So!
00:43:13: Und das dann wirklich bewusstzumachen, das ist richtig cool.
00:43:17: Und das Schöne ist auch... Atem ist ja auch was, das hat ja jeder.
00:43:21: Also jeder der hier zuhört atmet sonst kann er nicht zuhören.
00:43:24: also das ist ja irgendwie etwas was wir dafür müssen gar nichts machen in dem Sinne dass es jetzt irgendwie aufwendig ist oder wir müssen zur Massage fahren oder zum Wellness oder die Sauna oder sonst was alles cool.
00:43:35: aber den Atmen hast du ja jederzeit da und das finde ich halt...also das finde Ich auch so schön!
00:43:40: Also ich mag's gerne leicht und einfach So ohne viel Schnickschnack, ohne viel Aufwand auch beim Sport.
00:43:46: Deshalb laufe ich so gerne weil ich brauche noch ein paar Laufschuhe und sonst nix.
00:43:50: Und das finde ich eben an der ganzen Atemgeschichte auch so toll.
00:43:55: Wenn du weißt was du damit machen kannst und wie sehr das auch deinen eigenen State also dein eigenes Empfinden beeinflusst ist absolutes Gold wert!
00:44:06: Ich find's faszinierend.
00:44:09: und gleichzeitig... ist es in Anführungszeichen nur der Atem.
00:44:15: Was ist denn daran jetzt so spektakulär?
00:44:18: Der Atem funktioniert doch und ich glaube einfach, weil es so einfach ist, sich mit dem Atem zu beschäftigen machen es viele schon wieder gar nicht.
00:44:30: Es muss viel komplizierter sein man braucht doch irgendwelche Technik und Gadgets das muss doch einfach.
00:44:37: in unserer Long-Evity-Bubble heutzutage muss es doch viel komplexer sein.
00:44:42: Ich denke mir, wenn wir es wirklich einfach halten wollen.
00:44:44: Ja die Atem funktioniert und ich vergleicht das auch gerne so.
00:44:50: Doch nur weil sie funktioniert heißt es nicht dass sie optimal ist.
00:44:53: Denn somit wird es auch mit der Ernährung.
00:44:55: ein Cheeseburger funktioniert auch aber es ist nicht optimal für unsere Gesundheit.
00:45:01: Und so ist es auch bei jedem Atemzug.
00:45:04: Und ich denke das dürfen wir uns im Alltag bewusst werden.
00:45:06: natürlich versorgt sich jede Atemzug.
00:45:10: jetzt ist die Frage wie nährt dich jeder atemzug?
00:45:13: und hält dich dein Atem nur ans Überleben oder bringt er dich auch ins Air-Leben?
00:45:19: Das sind für mich zwei Paar unterschiedliche Schuhe.
00:45:22: Und ich glaube, wenn wir anfangen mit dem Atem mehr zu spielen dann kommen wir an ganz unterschiedliche States Erfahrungen und innere Zustände den Atem wirklich erleben zu können.
00:45:37: Ja!
00:45:39: Wie fängt man damit an?
00:45:42: Ich bin ja quasi da so... Es gibt ja keine Zufälle, aber über dich drüber gestolpert.
00:45:46: Und ich habe mir dann auch erst das Eisbaden bei dir gemacht, da muss man noch einen Extra-Podcast zu machen... Extra-Prodcast?
00:45:53: Genau.
00:45:53: und dann darüber zum Atmen gekommen und zur transformativen Atempreise.
00:45:59: Das packe ich übrigens auch alles in die Show Notes.
00:46:03: hoffe, dass da ganz viele Zuhörer sagen hey ich will das auch erleben.
00:46:06: also von mir unbezahlte Wärmste Empfehlungen.
00:46:09: Ich packe das alles in die Show notes wo man sich da finden und buchen kann.
00:46:14: aber was wäre für dich so gerade jetzt auf die Uhr?
00:46:20: Was wäre für Dich so ein Tipp wenn jetzt jemand kommt und sagt okay Atmen tue ich, aber ich habe mich noch nie so richtig damit beschäftigt und Ich würde gerne wissen was kann der atem für mich tun?
00:46:30: also völlig egal ob das jetzt ein sportlicher hinsicht ist oder vielleicht auch jemand erst mal oder ähnliche geschichten Oder vielleicht auch wirklich mehr so in dieses spirituelle.
00:46:39: Ich würde mir gerne mal selber mehr begegnen Und wissen was da noch so alles möglich ist.
00:46:45: Was ist so?
00:46:46: Was ist für dich so einen einstieg in die atmung?
00:46:51: Der leichteste Einstieg ist sich über den tag immer wieder mal
00:46:56: bewusst
00:46:57: werden, okay wie atme ich gerade.
00:47:00: Das ist wirklich der Anfang um eine Verbindung mit seinem Atem wieder aufzubauen.
00:47:06: und das beginnt mit dem Augenaufschlag.
00:47:09: Wie wachst du morgens auf?
00:47:11: Bist du sofort in Gedanken bist du gedanklich sofort in deinen To-dos?
00:47:15: in was musst Du alles machen was musst du organisieren?
00:47:18: Und wie verändert sich in dem Moment deine Atmung?
00:47:23: Einchecken.
00:47:24: Okay, und dann durchatmen.
00:47:26: Ja?
00:47:27: Und erst mal sagen hey nee okay Kopf noch ein bisschen auslassen und nur für zehn Atemzüge einen ausatmen.
00:47:34: Das würde ich über den Tag immer wieder machen wenn du mit einem Termin fertig bist Wenn du vom Einkaufen zurück kommst während im Kochen Mal ganz kurz innehalten.
00:47:44: Für fünf Atem Züge.
00:47:45: wie geht es mir denn gerade weil je schneller flacher und hektischer ich atme umso mehr denkt Der Körper, er ist auf der Flucht.
00:47:55: Aber wir sind es ja nicht!
00:47:58: Und das ist der Anfang.
00:47:59: Wirklich ein Bewusstsein schaffen.
00:48:01: und des Zweite atme ich durch die Nase oder den Mund?
00:48:06: Wie bewusst atme Ich durch die Nasen?
00:48:11: oder wann falle ich unbewusst im Alltag in die Mundatmung?
00:48:16: Wenn ich in der Muntatmungen habe, habe ich kein Bewusstsein für meine Atmen.
00:48:20: Das fängt damit an.
00:48:22: Wie schreibe ich meine E-Mails?
00:48:24: Wie laufe ich zum Supermarkt?
00:48:26: Gehe ich diese Schritte und atme durch den Mund, wo es nicht notwendig wäre.
00:48:32: Wenn ich am Handy sitze und skrolle oder Nachrichten schreiBe habe Ich dabei den Mund offen.
00:48:39: Das sind wirklich Kleinigkeiten die aber so viel ausmachen in welchem State der Körper ist.
00:48:47: Muntatmung impliziert dem Genüren Und ich bin in einer flachen und etwas schnelleren Atmen.
00:48:54: Da würde ich sagen, erst mal mit dem Augenaufschlag einchecken über den Takelbeck immer wieder einschicken.
00:49:00: und zweitens atme ich wirklich konsequent durch die Nase.
00:49:04: Ich habe da gerne den Spruch Die Nase ist zum Atmen der Mund, zum Sprechen, zum Trinken und für die ganz Glücklichen zum Küssen.
00:49:14: Ja, sehr gut!
00:49:16: Er gefällt mir das Spruch.
00:49:19: Und was mir geholfen hat, gerade mich da dran zu erinnern ist ich habe mir am Anfang wirklich so ein Teil mal gestellt.
00:49:26: Also so ein Reminder im Handy weil das hat man ja doch irgendwie immer dabei.
00:49:31: Weil sonst hab' ich abends daran gedacht und jetzt wollt's ja heute auch nochmal zwischendrin mal kurz bewusst atmen und dann war ich halt eben in diesem ständigen Hassel und dann habe ich es vergessen.
00:49:42: So, da hat mir wirklich das Handy geholfend bin ich also immer dafür dass man das Handy möglichst viel weglegt.
00:49:45: aber da hatte mir gehofft wenn einfach so einen Bing kommt.
00:49:49: Das hat gerade geläutet.
00:49:51: Einmal kurz fünf tiefe Atemzüge und was das gestammt nicht von mir, hast du vielleicht auch schon gehört den Begriff Habit Stacking?
00:50:00: Dass man bestimmte Gewohnheiten aufeinander stapelt also gewohnheiten stapeln wird es auf Deutsch heißen.
00:50:09: Der Begriff ist extrem unsächsig.
00:50:10: deshalb sage ich habit stacking weil sich das viel geiler anhört.
00:50:15: Prinzip ist aber dasselbe.
00:50:16: Das heißt, du packst eine neue Gewohnheit die du noch nicht etabliert hast auf eine andere drauf.
00:50:21: Also etwas das du eh schon immer machst Klassiker is duschen Zähneputzen Etwas was wir sowieso ständig machen oder regelmäßig machen Dann zu sagen okay wenn ich zähne putze Dabei oder kurz danach nehme ich mir Zeit für zehn tiefe Atemzüge.
00:50:38: Weil dann denke ich dran, wenn ich nur versuche eine neue Gewohnheit zu etablieren habe die eben oft vergessen weil es eben noch keine Gewohnkeit ist.
00:50:45: aber wenn nicht das mit was anderem verbinde duschen is auch super ja das ist okay.
00:50:50: immer wenn ich mich unter die Dusche stelle fang ich an wirklich tief und bewusst zu atmen, weil in der Zeit kannst du ja nix anderes machen.
00:50:57: Du hast dann auch einfach die Zeit dafür.
00:51:01: Das finde ich cool!
00:51:02: Ich habe mir auch angewöhnt... Ich hab hier immer so viel Wäsche, dass sich die Sonne damit verdunkeln könnte.
00:51:07: also ich bin ständig damit beschäftigt irgendwie zu waschen oder Wäscher aufzuhängen.
00:51:11: Auch da okay wenn nicht eine Waschmaschine anschalte Atme ich.
00:51:16: Also das ist einfach Dinge, die ich sowieso schon regelmäßig mache über die ich nicht nachdenken muss, weil es automatisiert mit der Atmung verbinden.
00:51:24: Das funktioniert bei mir super gut, weil sonst habe ich es nämlich vergessen und dann mache ich's doch nicht!
00:51:29: Also ein Tipp den ich auch meinen Klienten und Klientinnen mitgebe ist Arbeitet mit Post-its.
00:51:35: Unser Gehirn ist so einfach strukturiert und ich liebts wenn meine Klientin mir teilweise in Fotos schicken wo sie überall Posts hin geklickt haben.
00:51:45: Wo einfach nur drauf steht atmen Da ist am Badezimmerspiegel, am Kühlschrank an der Haustür und du kannst es einfach mit solchen Sachen verknüpfen.
00:51:57: Wenn ich zu jeder Tür hinausgehe zum Beispiel bewusst atmen jede Treppe die ich nehme Bewusstatmen durch die Nase langsam Atmen und Du kannst da das mit dem Handy finde Ich auch eine gute Sache.
00:52:11: unser Gehirn Brauch Einfach Ja Gewohn, also eine gewisse Zeit um neue Gewohnheiten wirklich auch in den Automatismus rüberzubringen.
00:52:21: Ich glaube drei Wochen oder so.
00:52:23: Ja sagt man ein mindestens einundzwanzig Tage
00:52:27: und mit diesen einund zwanzig Tagen würde ich auch wirklich arbeiten.
00:52:31: post jetzt Handy stunden.
00:52:33: Also ich hatte am Anfang mein Handy wirklich stundenweise getimt damit ich mich ja inne erinnert.
00:52:40: Und so stupide ist ja unser Gehirn so einfach dass man mit so einfachen Tools auch arbeiten kann.
00:52:47: Ja,
00:52:48: ja und ich finde gerade also wie gesagt mit dem Handy mache ich auch mit den Hörern aber ich find' auch das Visuelle cool was du grad gesagt hast mit dem Brust ist, das erinnert mich daran als ich die Klimmzüge gelernt hab.
00:52:59: Also ich konnte immer schon oder durchs Training halt relativ viele Legestütze Und dann dachte ich oh Klimm Züge kann ich auch.
00:53:06: und da habe ich mir eine Klimpzugstange dran gehangen und wirklich ich hing da wie ein Nassersack.
00:53:11: Also, ich wusste gar nicht mehr.
00:53:12: Ich musste mich anspannen, sondern das ging gar nicht.
00:53:14: Da hat mein Ego ganz laut geschrien.
00:53:16: und dann habe ich überlegt okay wie trainiere ich denn jetzt Klimmzüge?
00:53:19: Und dann hab' ich mir so eine ganz billige Klimmzugstange genommen, die man in die Tür reinklemmt.
00:53:24: Sondern das ist gut aber ich bin auch relativ leicht also für mich funktioniert es.
00:53:28: Dann habe ich sie in der Tür reingeklemmte.
00:53:31: Ich überleg jetzt gerade, ich hatte zwar zum Schlafzimmer oder zum Badezimmer sogar Und immer, wenn ich unten drunter durchgegangen bin, muss ich einen Klimmzug machen.
00:53:40: Das ist saugeil, weil du siehst das und sagst, okay man hat ein Klimmzug!
00:53:44: Dann sagst du mal, wenn du drunter durcheißt wieder... Und das hat echt richtig gut funktioniert, weil hätte ich mir gesagt ok, ich mache jetzt jeden Tag über den Tag verteilt fünf Klimmmzüge.
00:53:53: Ich habe das vergessen so und konnte noch keine Fins am Stück.
00:53:57: Aber so hab' ich halt immer wieder dran gedacht und mit dem Atmen im Post-It funktioniert es genauso.
00:54:01: Also wäre ich ganz lustig wie wir unser Gehirn da so ein bisschen austricksen können.
00:54:05: Und man sagt ja auch nicht umsonst aus den Augen, aus dem Sinn.
00:54:07: Also guckt das es in deinen Augen bleibt damit du das dann umsetzt?
00:54:13: Sehr sehr geil.
00:54:14: ich habe das Gefühl Jennifer wir haben die.
00:54:16: Wir haben dieses Thema Atmung nur an der Oberfläche angekratzt vielleicht von was mich richtig im Worte passen kann.
00:54:24: Ich will an dieser Stelle nochmal sagen alle die zuhören beschäftigt euch damit.
00:54:29: Das ist so, wenn ich habe immer so rückblickend okay was war im letzten Monat richtig cool und am Ende vom Jahr auch ne?
00:54:35: Was war im Letzten Jahr so ein Big Win ?
00:54:38: Was war was was mich irgendwie fasziniert hat oder weitergebracht hatte oder so?
00:54:42: Ich finde das sollte jeder machen weil wir sonst unser Leben einfach so unbewusst vor uns hinplätschern lassen.
00:54:47: Meistens sind es so Sachen wie Reisen oder tolle Leute kennengelernt oder so.
00:54:52: aber Diesmal war es definitiv, das wird auch ins Jahreshighlight schaffen.
00:54:58: Definitiv diese transformative Atemreise bei dir zusammen mit dem Eisbaden übrig.
00:55:02: Ich finde es
00:55:03: so toll dass du gesagt hast Highlights des Jahres.
00:55:07: welchen Menschen bist du begegnet?
00:55:10: Ein Highlight ist dir selbst zu begegnen
00:55:13: und
00:55:14: dieses sich selbst zu begegenen.
00:55:17: Das ist einfach das größte Geschenk was du dir machen kannst dir selbst Echt und mit vollem Herzen, mit ganzer Aufmerksamkeit wieder wirklich zu begegnen.
00:55:27: Das ist wirklich ein Highlight.
00:55:29: Ja.
00:55:29: Richtig cool können!
00:55:31: Und ich glaube das ist wirklich was, was jeder kann oder du musst dafür nichts können außer die Offenheit mitbringen und die Neugierde, wie du ja vorhin so schön gesagt hast und dass es für mich war... Also wirklich, das kannst du auch in den Geld oder sogar nicht aufliegen weil das einfach so war und mir so viel Neues gezeigt hat, von dem ich wusste das ist da aber es halt nicht greifen konnte.
00:55:57: Also saugeil!
00:55:59: War wirklich ein mega Highlight für mich und ich probiere viele Sachen aus.
00:56:04: Also es ist jetzt nicht so, dass ich jahrelang nix mache und dann irgendwas direkt in die Highlights schafft.
00:56:09: Das ist nicht so!
00:56:10: Nochmal, ich pack alles in die Show-Nauts.
00:56:13: also wer zuhört und sagt hey das möchte ich auch gerne Ich möchte mich mit dem Atem mehr beschäftigen.
00:56:18: Ich möchte vielleicht mal eine transformativer Atemreise machen.
00:56:20: Ich will wissen was da noch alles ist mir selber begegnen wie du gerade so schön gesagt hast Dann unbedingt in die shownaut gucken oder Jennifer direkt anschreiben oder mich anschreiben Oder wie auch immer, dass sich euch connecten.
00:56:33: Und dann bleibt mir wirklich nur zu sagen, ein paar Tausend Dank für deine Expertise.
00:56:38: Für deine Zeit?
00:56:39: Für deine Hingabe?
00:56:41: Für deinen Wissen?
00:56:43: Für dich?
00:56:43: Danke, dass du da warst!
00:56:45: Ich habe ganz viel Spaß.
00:56:46: Ich bin es immer toll wenn wir uns austauschen, sei es vor Atem oder Sport.
00:56:50: Da haben wir ja auch eine ganz große Leidenschaft gemeinsame Leidschaft und ich freue mich auf den nächsten gemeinsamen Trailauf.
00:56:57: vielleicht wird das auch in der Podcastfolge
00:57:00: Mit Sicherheit.
00:57:01: Und fürs Eis baden musste halt auch noch mal wieder kommen.
00:57:03: So
00:57:03: machen wir es, ich freue mich drauf!
00:57:05: Sehr cool.
00:57:06: Bis dahin.
00:57:07: Vielen Dank.
00:57:09: Ciao.
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